Antwort von Herrn Steininger – Coronastatistik

23. November 2020

Ein paar Tage später, Herr Steininger ruft mich persönlich zurück um mir die Situation der Coronastatistik bzw. den Verlauf zu erläutern.
Auch per Mail am nächsten Tag, schickte er mir vom RKI (Robert-Koch-Institut) die passenden Links dazu, die ich auf der Seite vom RKI nicht entdecken konnte. Damit habe ich nicht gerechnet.
RKI – Täglicher Lagebricht 
und auf dieser Seite sind meine Fragen immer noch nicht beantwortet.
Wo kann ich erkennen, an welcher Erkrankung (ohne, mit oder an Corona) in welchem Alter ein Mensch verstorben ist.

RKI – Grippefälle 2018/19

z.B. S. 34 / 5.1.1 Hospitalisierte Fälle mit Influenza

Von den übermittelten labordiagnostisch bestätigten Influenzafällen war bei rund 40.000 Fällen (22 %) angegeben, dass sie hospitalisiert waren. Damit war der Anteil hospitalisierter Fälle höher als in der besonders schweren Vorsaison mit 17 %, wobei in der Saison 2017/18 rund 60.000 hospitalisierte Influenzafälle übermittelt worden waren. Im Gegensatz zur virologischen Sentinelsurveillance ist bei den Influenzafällen gemäß IfSG nicht bekannt, wie viele Fälle im ambulanten bzw. stationären Bereich labordiagnostisch unter- sucht werden, da nur Influenza-positive Laborbefunde gemeldet werden müssen (siehe dazu auch Kap. 4.4). Aufgrund dieses Einflussfaktors sind
Insgesamt wurden die meisten hospitalisierten Fälle in der Altersgruppe der ab 60-Jährigen mit 54 % übermittelt (Vorsaison: 58 %), gefolgt von der Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen mit ca. 19 % (Vorsaison: 19 %). Damit verteilen sich die hospitalisierten Fälle ähnlich wie in der schweren Vorsaison 2017/18 auf die verschiedenen Altersgruppen. Die wenigsten hospitalisierten Fälle wurden in der Altersgruppe der 5- bis 14-Jährigen (6 %) übermittelt. Mit Blick auf die einzelnen Altersgruppen war der Anteil der hospitalisierten Fälle an den übermittelten Fällen in der Altergruppe der über 79-Jährigen mit ca. 64 % am höchsten (Tab. 1).

Als Komplikation wurde unter den hospitalisierten Fällen (über alle Altersgruppen) vor allem Pneumonie angegeben, gefolgt von einem schweren Verlauf mit akutem Lungenversagen (ARDS). Eine Ausnahme bildet hier lediglich die Altersgruppe der Hochaltrigen (80 Jahre und älter). Unter den hospitalisierten Fällen älter als 79 Jahre ist der Anteil derjenigen mit einem tödlichen Verlauf höher als der Anteil der Fälle mit Beatmung bzw. akutem Lungenversagen (Tab. 1).
Die Altersmediane für die nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle steigen mit der Schwere der Erkrankung an. So ist der Altersmedian für alle gemeldeten Fälle 40 Jahre (Spannbreite: 0 bis 103 Jahre), unter den hospitalisierten Fällen ist er auf 63 Jahre angestiegen (Spannbreite: 0 bis 103 Jahre) und liegt unter den Verstorbenen bei 78 Jahren (Spannbreite 2 bis 103 Jahre).
Interessant auch S. 48


FAZIT – Nachdem ich vieles Quer gelesen habe (auch nicht alles verstehe, ich bin ja kein Mediziner oder Virologe), denke ich man sollte dieses Virus nicht unterschätzen.

 

 

 

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